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Stand: 22.10.2018

Pressemitteilung

Kultur im Gemeindesaal

Seit Jahren tragen russischsprachige Menschen aus der Goldgrube zum Kulturprogramm im Stadtteil bei: Aus der ehemaligen Sowjetunion brachten sie den Brauch mit, ihre Frauen am internationalen Frauentag mit einer Frühlingsfeier zu ehren. "Regelmäßig gestalten Menschen mit unterschiedlichsten Talenten ein buntes Programm", sagt Caritas-Mitarbeiterin Claudia Wickert von der Stadtteilarbeit in der Goldgrube. "Alle sorgen gemeinsam für das leibliche Wohl mit vielfältigen Genüssen und Leckereien."

Aus organisatorischen Gründen konnte die diesjährige Feier nicht wie gewohnt zum Weltfrauentag am 8. März stattfinden, wurde aber auf Wunsch vieler Frauen nun nachgeholt.

Kultur in der Goldgrube 1

Kultur geht immer, zu jeder Jahreszeit: Also wurde der Gemeindesaal wieder einmal zum Ort der Begegnung: Mit Liedern aus Russland und Italien, auf Jiddisch und in Deutsch eröffnete der jüdische Frauenchor Bereshit das Programm. Unter der Leitung von Nadezda Asinase brachten dreizehn göttliche Stimmen mit Svetlana Orlik am Klavier Schwung in den Saal. Viele hielt es kaum auf den Stühlen, manch eine hätte gerne dazu getanzt. Besonders war an diesem Nachmittag, dass alle Darbietungen neben Russisch auch auf Deutsch erläutert wurden, damit alle Gäste das Programm genießen konnten.
Nach der Pause mit kulinarischen Genüssen und angeregten Gesprächen gab Luba Truschina Anekdoten zum Frauenthema zum Besten. Zum Abschluss hatte Tanja Schenderowitsch zweisprachige Gedichte wie beispielsweise das Loreleylied vorbereitet.

"Es war ein wunderbarer Tag der Gemeinschaft, der beim Weltfrauentag im kommenden Jahr eine Fortsetzung finden wird", strahlte Sozialarbeiterin Claudia Wickert. "Wir danken allen Mitstreiterinnen für das vielfältige und mitreißende Kulturprogramm."

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