Das Beratungsangebot der Caritas richtet sich gezielt an Menschen ab 60 Jahren.Foto: Diana Schneider
Es ist ein neues Serviceangebot des Projektes "Stärkung der Teilhabe für lebenserfahrene Menschen". Steigende Lebenshaltungskosten oder unerwartete Ausgaben bedeuten für viele Senioren, insbesondere mit niedrigen Renten, eine große Herausforderung. Beim Caritasverband Koblenz gibt es eine Beratungsstelle für Menschen ab 60 Jahren, die sich in finanziellen Schwierigkeiten befinden.
"Finanzielle Sorgen gehen oft einher mit Scham, Rückzug und Einsamkeit", berichtet Sozialpädagogin Lara Kiefer. "Wir möchten Mut machen, Hilfe und Unterstützung anzunehmen, um gemeinsam neue Perspektiven und Lösungen zu finden." Die Anlaufstelle befindet sich in der Caritas-Beratungsstelle in Ehrenbreitstein (An der Kreuzkirche 5, 56077 Koblenz).
Konkrete Unterstützung für mehr Lebensqualität
Individuelle Analyse der finanziellen Situation, Unterstützung bei der Beantragung von Grundsicherung, Wohngeld oder weiteren Leistungen, Hilfe im Umgang mit Behörden und Formularen, Vermittlung an weitere Fachdienste, z. B. die Schuldnerberatung: Das Beratungsteam unterstützt konkret und sorgt für kurze Wege zu anderen Akteuren.
Mit dem Angebot möchte die Caritas nicht nur finanzielle Entlastung schaffen, sondern auch die Teilhabe lebenserfahrener Menschen fördern. "Unser Ziel ist es, dass die Senioren auch mit kleinem Budget wieder mehr Lebensqualität genießen können", sagt Caritas-Mitarbeiterin Lara Kiefer. "Soziale Teilhabe bedeutet auch, dass ein vorher undenkbarer Besuch im Theater, im Café oder beim Friseur wieder möglich ist." Das Angebot ist selbstverständlich vertraulich und kostenfrei. Zur besseren Planung wird um Terminvereinbarung gebeten.
Weitere Infos:
Lara Kiefer,
Tel. 0261 579378-21,
E-Mail: teilhabe@caritas-koblenz.de
Zum Hintergrund:
Das Projekt "Stärkung der Teilhabe für lebenserfahrene Menschen" wird im Rahmen des ESF Plus-Programms "Stärkung der Teilhabe älterer Menschen" - gegen Einsamkeit und soziale Isolation durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend und durch die Europäische Union über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) gefördert.