Es war ein erfreulicher Termin in der Koblenzer Bahnhofsmission, einer ökumenischen Einrichtung in Trägerschaft des Caritasverbandes in Kooperation mit dem Diakonischen Werk. Britta Remahne und Klaus Mayer vom Bahnhofsmanagement der Deutschen Bahn statteten der Einrichtung am Nordeingang des Koblenzer Hauptbahnhofs einen Besuch ab, im Gepäck eine schöne und wertschätzende Überraschung.
Strahlende Gesichter bei der Übergabe der Poloshirts vor der Koblenzer Bahnhofsmission.Foto: Marco Wagner
Ab sofort ist das Team neben den klassischen blauen Westen auch mit neuen Poloshirts einheitlich ausgestattet. "Wir bedanken uns für die sehr wertvolle Arbeit der Bahnhofsmission", sagte Britta Remahne vom Bahnhofsmanagement. "Die Mitarbeiter helfen schnell und unbürokratisch. Der bedingungslose Einsatz des Teams gibt vielen Menschen Halt."
Seit mehr als 100 Jahren ist die Bahnhofsmission, die überwiegend aus Eigenmitteln finanziert wird, eine wichtige Anlaufstelle am Koblenzer Hauptbahnhof. Im vergangenen Jahr fanden dort 8.000 Besucher Rat und Unterstützung. Neben den klassischen Hilfen beim Ein- bzw. Umsteigen und der Möglichkeit, sich in den Räumlichkeiten aufzuwärmen, haben sich die Aufgabenfelder im Laufe der Zeit verändert. Die Bahnhofsmission wird zunehmend als Schutzraum von bedürftigen und einsamen Menschen sowie in besonders belastenden Lebenssituationen in Anspruch genommen. Da ist es wichtig, ein offenes Ohr zu haben, zuhören zu können oder an spezielle Beratungsstellen zu vermitteln.
"Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Deutschen Bahn für die Unterstützung", sagte Einrichtungsleiter Günther Pabst. "Wir sehen die Spende auch als Wertschätzung für unser eingespieltes Team mit zurzeit 20 ehrenamtlichen Mitarbeitern."